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Besiktas mit schmeichelhaftem Remis in Kayseri

2.3.2019 16:05 Uhr, von Christian Ehrhardt

Vor dem Auswärtsspiel bei Kayserispor stand für Besiktas Istanbul fest, dass nur ein Sieg die Schwarzen Adler auf einigermaßen Schlagdistanz zum Führungsduo der türkischen Süper Lig, Basaksehir und Galatasaray Istanbul, halten könnte. Dass diese Aufgabe kein Selbstgänger werden würde, sagte ein Blick auf die Bilanz von Kayseri: Seit drei Spieltagen ist das Team Hikmet Karaman in der Liga verlustpunktfrei.

Kayseri versteckte sich kein Stück vor Besiktas. Frech stürmte das Karaman-Team und versuchte zügig den deutschen Keeper Loris Karius unter Druck zu setzen. Mit vereinten Kräften stemmten sich die Adler gegen die Angriffe. Das klappte auch hervorragend und nicht nur das. BJK konnte immer wieder Angriffswellen fahren. In der 37. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Gäste gekrönt. Eckball von der linken Seite. Dorukhan Toköz führte die Ecke aus, der Ball wurde leicht abgefälscht und in der Mitte stand dann Atiba Hutchinson goldrichtig – 0:1 und die Gäste waren "im Plan". Die Folge waren wütende Attacken der Hausherren, die aber allesamt nicht zum Erfolg führten. So nahm Besiktas den knappen Vorsprung mit in die Pause. Doch man sollte gewarnt sein, denn Kayserispor war stets gefährlich und es fehlten oft nur wenige Zentimeter zum Erfolg.

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Kayseri drehte das Spiel noch um

Kayseri hatte sich für die zweiten 45 Minuten viel vorgenommen. Sofort wurde das Tor der Adler nahezu belagert. In der 57. Minute bereitete Silvestre Varela herrlich vor und Artem Kravets vollstreckte – die Hausherren waren mit dem 1:1 wieder im Rennen. Doch es kam noch besser. In der 62. Minute, also fünf Minuten nach dem Ausgleich, verweigerte die Hintermannschaft von Besiktas den Dienst oder schlief den Schlaf des Gerechten. Das nutzte Deniz Türüc gnadenlos aus und brachte sein Team in Front – 2:1 für Kayserispor.

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Nun war für das Team von Senol Günes guter Rat teuer. Und es machte zuerst nicht den Eindruck, als würde von den Adlern hier viel kommen können. Zu umständlich und unstrukturiert arbeitete Besiktas. Man konnte meinen, dass Kayseri hinten läge, denn die Hausherren drückten massiv aufs Gas und wollten den dritten Treffer, der sicherlich die Entscheidung bedeutet hätte. Alle Angriffe der Adler wurden nur sehr halbherzig durchgeführt. Fast lustlos. In der 89. Minute versuchte sich Ljajic in die Box zu wühlen, blieb aber hängen. In der 90. Minute passierte dann aber etwas, das man kaum für möglich halten kann. Caner bekam nach einem Freistoß den Ball zugespielt und zog ab. Der Ball eiert einfach mal so durch die Hintermannschaft von Kayseri und war drin - 2:2. Dass so ein Ball ins Tor geht, hältst du im Grunde nicht für möglich. Nun hatte dann auch Referee Suat Arslanboga seinen großen Auftritt und warf mit dem gelben Karton um sich. da sich einige BJK-Spieler ob seiner Pfeiferei bei ihm beschwerten.

Dann war aber auch Schluss in Kayseri und Besiktas erreichte ein eher sehr schmeichelhaftes Remis. Das hilft den Adlern jedoch nicht weiter.

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