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Besiktas will Spielern nur noch ein Drittel der Gehälter zahlen

4.5.2020 14:02 Uhr

Besiktas ist schon seit Jahren finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet, die Corona-Krise hat nun das Fass zum Überlaufen gebracht. Der 15-malige Fußballmeister der Türkei zieht die Reißleine und kündigt einen drastischen Sparkurs an. Zweidrittel der Spielergehälter sollen ab der neuen Saison eingespart werden.

"Über zwei, drei Jahre hinweg hat der Verein rund 90 Millionen Euro an die Kicker aus der A-Mannschaft gezahlt. Nach dem Sommer wird dieser Betrag maximal 30 Million Euro betragen“, sagte Cheftrainer Sergen Yalcin in einem Interview mit der Vereinszeitschrift "Besiktas Dergisi".

"Vermisse die Arbeit mit meinen Spielern sehr"

Yalcin, der erst Anfang des Jahres zu Besiktas zurückgekehrt war, will nun "mehr das Zepter" bei dem Süper-Lig-Klub übernehmen und verriet, wie die zukünftige Transferpolitik aussehen soll. "Wir haben nicht die Möglichkeiten für namhafte Weltstars. Demnach möchte ich in meinem Kader Fußballer sehen, die jung, dynamisch und erfolgshungrig sind. Diese Eigenschaften werden die Hauptprämissen bei der Spielersuche darstellen." Dabei sei auch wichtig, dass sich die neuverpflichteten Spieler mit einem angemessenen Gehalt zufrieden geben.

Yalcin betonte, dass er "große Ziele" habe und noch "viele sportliche Erfolge" mit den "Schwarzen Adlern" feiern wolle. Er gab aber auch zu, dass ihn die derzeitige coronabedingte Zwangspause in der Süper Lig belaste. "Es ist traurig, dass wir aktuell unserem Job nicht nachgehen können. Die Zusammenarbeit mit meinen Spielern vermisse ich sehr", so der Trainer.

(bl)

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