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Besiktas verzockt bei Trabzonspor letzte Champions-League-Chance

18.5.2019 20:29 Uhr, von Chris Ehrhardt

Am Samstagabend gab es in der türkischen Süper Lig am 33. Spieltag zwei Partien. Dabei musste Besiktas Istanbul an die Schwarzmeerküste zu Trabzonspor reisen und Antalyaspor empfing Yeni Malatyaspor. Die Schwarzen Adler hatten noch theoretische Chancen auf die Champions League, wenn sie in Trabzon gewinnen und Basaksehir alle Spiele verliert. Mit dem 2:1-Heimsieg von Trabzonspor gegen BJK ist das Thema erledigt. Antalyaspor hat sich mit seinem 3:0-Heimsieg über Malatyaspor die Chance lebendig gehalten, doch noch in die Qualifikation zur Europa League zu rutschen.

Um die letzte Chance auf eine Teilnahme in der Europa League am Leben zu erhalten, musste Antalyaspor unbedingt das Heimspiel gegen Yeni Malatyaspor gewinnen und den Abstand auf zwei Punkte verkürzen. Das ist dem Team gelungen – mit Fremdhilfe. In 29. und 30. Minute sah Thievy Bifouma Doppel-Gelb und damit Gelb-Rot. Sein Team war damit geschwächt und noch vor dem Halbzeitpfiff nutzte Antalya das zum 1:0 durch Harun Alpsoy.


Früh nach dem Wiederanpfiff war es in der 55. Minute Mevlüt Erdinc, der auf 2:0 stellte und wieder zehn Minuten in der 65. Spielminute markierte er mit einem Doppelpack zum 3:0 den sicheren Sieg für Antalyaspor. Das Team aus der Urlaubs-Hochburg liegt nun mit zwei Punkten Rückstand zu Malatyaspor auf dem sechsten Rang und kann sich am letzten Spieltag auf den Europa-League-Platz schieben – wenn Malatya auch da verliert.

Besiktas verzockt die theoretische Chance auf eine Champions-League-Teilnahme

Für Besiktas war bei Trabzonspor klar, wohin die Reise gehen musste. Nur drei Punkte würden zählen, sollen die Chancen auf die Champions League erhalten bleiben. Dadurch, dass die Schwarzen Adler aber eines ihrer schwächsten Saisonspiele zeigte, wurde darauf nichts. Nach der torlosen ersten Hälfte schraubte Filip Novak in der 53. Minute einen wunderbar getimten Ball unhaltbar für Karius ins Tor – 1:0. Besiktas wurde nun etwas aktiver, wenn auch zuerst nicht wirklich gefährlich.


Doch in der 74. Minute durften die Adler neue Hoffnung schöpfen. Adem Ljajic stolperte mit dem Ball in der Box, bekam ihn irgendwie zu Shinji Kagawa und der Japaner setzte das Ei ins Nest von Trabzonspor – 1:1. Doch anstatt nun richtig auf das Gas zu drücken, gab es den Todesstoß von Trabzon. Yusuf Yazici nagelte das Leder in der 77. Minute ins Netz der Adler und begrub damit die theoretische Chance darauf, in der Tabelle an Basaksehir vorbeizuziehen. Damit bleibt BJK nur die Qualifikation zur Europa League und auch da wird man sich ganz anders als heute in Trabzon präsentieren müssen, will man in die Gruppenphase vorstoßen.

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