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Besiktas droht Ungemach wegen fehlender Millionen

21.6.2019 20:46 Uhr, von Chris Ehrhardt

Da freuten sich die Fans von Besiktas Istanbul, dass der Verein es am Ende doch noch geschafft hat, in die Europa League vorzurücken. Das Minimalziel wurde erreicht – internationaler Fußball. Doch es könnte bald heißen: Wie gewonnen, so zerronnen. Die Adler vom Dolmabahce-Palast drückt ein Geldproblem und drum hat man die UEFA im Nacken.

30 Millionen an maximalem Haushaltsdefizit war die Vorgabe, welche nach türkischen Medienberichten seitens der UEFA für Besiktas genehmigt war. Das hat der Klub nicht erreicht. 35 bis 36 Millionen soll das Minus sein, was gefahren wurden. Und nun steht die UEFA dem fünfzehnfachen türkischen Meister auf den Schuhen. Fünf bis sechs Millionen Euro müssen her – in etwas mehr als einem Monat. Das sind rund 40 Millionen türkische Lira. Woher nehmen und nicht stehlen, wenn die Kassen leer sind?

Wo kriegt man schnell fünf bis sechs Millionen Euro her?

Besiktas Istanbul hatte, wie viele andere Vereine auch, Vorgaben im Rahmen des Financial Fairplay der UEFA. Hältst du die als Verein nicht ein, gibt es Ärger. Im Grunde müsste man jeden Euro beisammenhalten, um sie in Transfers zu stecken, die den Verein auf europäischem Terrain wettbewerbsfähig machen. Das ist nicht einfach, wenn die Taschen leergefegt sind.

Und nun kommt, zumindest nach türkischen Medienberichten, der Druck der UEFA und die ultimative Deckungsaufforderung des überzogenen Defizits hinzu. Es soll ein "Binnenschreiben" des Verbandes gegeben haben: "Zahlen Sie binnen, sonst ..." und das ist nie gut. Es drohen als bei Nichteinhaltung der Frist bis zum 31. Juli Konsequenzen und die können von der Transfersperre bis zum Ausschluss aus den europäischen Wettbewerben reichen. Da steht für den Verein vom Dolmabahce-Palast viel Arbeit an.

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