Symbolbild: imago images/Jürgen Ritter

Berliner Polizei beklagt Hass

6.11.2019 11:56 Uhr

Erneut ist es in Berlin zu massiven Sachschäden gekommen. Die Polizei vermutet linksextreme Täter hinter der Tat. Vor drei Tagen wurden schon einmal Polizisten von Linksextremen angegriffen.

Mindestens drei Vermummte zerstörten in der Nacht zu Mittwoch 26 Scheiben eines Autohauses und warfen Farbflaschen, wie die Polizei mitteilte. An der Wand hinterließen sie eine politische Parole.

Polizisten mit Steinen beworfen

Am Samstagabend war die Polizei bei einer Demonstration von linksextremistischen Teilnehmern mit Stein- und Flaschenwürfen angegriffen worden. Die Randalierer beschädigten in einer Straße mit besetzten Häusern auch Fahrzeuge und Bauzäune und später Scheiben eines Gebäudes der Bußgeldstelle. 19 Polizisten wurden verletzt, 16 von ihnen leicht durch Böller, Flaschen und Steine.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) veröffentlichte am Montag Fotos von stark beschädigten Polizeihelmen und schrieb, die Angreifer hätten "schwerste Verletzungen und sogar Menschenleben riskiert". Es gehe um "menschenverachtende Gewalt". Die verantwortlichen Politiker in Berlin sollten sich diese Helme ansehen. Wenn nichts gegen den "unbändigen Hass" geschehe, könnten Polizisten das mit dem Leben bezahlen.

Auf einer linksextremistischen Internetseite wurden die Angriffe gerechtfertigt als "Bereitschaft, auf drohende Räumungen auch militant zu antworten".

(an/dpa)

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