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Bergwerksbrand im Ural - Neun Kumpel eingeschlossen

22.12.2018 14:12 Uhr

Neun russische Kumpel sitzen in einem Bergwerk im russischen Solikamsk (Ural) unter Tage fest. Am Samstag ist in der Zeche ein Brand ausgebrochen. Bisher konnten Rettungskräfte nicht zu den Eingeschlossenen vordringen.

In einem Bergwerk in Russland westlich des Urals ist am Samstag ein Feuer ausgebrochen. Neun Bergleute saßen unter Tage fest, wie russische Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Retter hätten sie wegen hoher Temperaturen und starken Rauchs bis zum Nachmittag nicht erreichen können. Die Bergleute seien mit Sauerstoffgeräten ausgestattet. Acht Arbeiter retteten sich demnach unverletzt ins Freie.

Kumpel sitzen in 340 Meter Tiefe fest

Zunächst war in den örtlichen Medien über einen Methan-Austritt als mögliche Ursache spekuliert worden. Die Behörden wiesen das zurück und berichteten von geplanten Arbeiten mit Beton in der Grube. Unklar war aber, ob sie tatsächlich mit dem Brand in 340 Metern Tiefe im Zusammenhang standen. Die Feuerwehr stellte sich auf einen langen Einsatz in dem Kalibergwerk bei Solikamsk in der Region Perm ein.

(ce/dpa)