dpa

Beratungen über strategische Ziele für die nächsten Jahre

18.10.2019 17:39 Uhr

Am zweiten Tag des EU-Gipfels geht es für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die anderen Staatschefs unter anderem um die strategischen Ziele für die nächsten fünf Jahre und die Finanzplanung bis 2027.

Die künftige EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen forderte vor der Sitzung, im Rahmen des EU-Haushalts mehr Geld für Klimaschutz, Digitales, Innovation, Forschung und Entwicklung auszugeben. Es sei entscheidend, den Modernisierungsteil der Finanzplanung zu stärken. Allerdings stehe vor einer Einigung noch ein «starkes Stück Arbeit». Man liege sehr weit auseinander, sagte von der Leyen.

Streitpunkt EU-Erweiterung

Zerstritten hatten sich die Staats- und Regierungschefs zuvor auch über die mögliche Erweiterung um die Westbalkan-Staaten Albanien und Mazedonien. Eigentlich sollte jetzt offiziell das Startsignal für Verhandlungen mit den beiden Ländern gegeben werden. Doch Frankreich und einige andere Staaten stellten sich quer. Sechsstündige Verhandlungen in der Nacht zum Freitag brachten keine Einigung.

(be/dpa)

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