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Belgien fürchtet gestärktes deutsch-französisches Verhältnis

31.1.2020 21:53 Uhr

Der belgische Finanzminister Alexander De Croo befürchtet nach dem Brexit eine gestärkte Achse Berlin-Paris. "Man spürt, dass diese deutsch-französische Achse wieder sehr viel wichtiger wird. Und ehrlich gesagt ist das für Belgien keine gute Sache", sagte der liberale Vizepremier am Freitag im belgischen Sender LN24.

Er habe die Briten wegen der Machtbalance immer gern am Tisch der EU-Staaten gehabt.

EU rückt nach Brexit näher zusammen

Frankreich und Deutschland würden sich jetzt sagen, "sie können irgendwelchen Unsinn entscheiden und die anderen müssen folgen", sagte der Minister weiter. Die Europäische Union rücke nach dem Brexit zwar enger zusammen, doch bleibe das Problem der schwierigen Entscheidungsprozesse und der Entscheidungsgeschwindigkeit bestehen.

(an/dpa)

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