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Bei 237 km/h platzte der Reifen

3.6.2019 11:41 Uhr

Zwei Tage nach dem tödlichen Unfall, bei dem der ehemalige spanische Nationalspielers Jose Antonio Reyes verstarb, ist die Unfallursache geklärt: ein geplatzter Reifen mit 237 km/h.

Der Ex-Real-Madrid- und Arsenal-Spieler sei in seinem Luxuswagen auf einer Autobahn in der Nähe seiner Heimatstadt Utrera unterwegs gewesen, als ein Reifen platzte, berichtete die Zeitung "Mundo Deportivo" am Montag unter Berufung auf Polizeiangaben. Das Auto sei von der Straße abgekommen und kurz darauf in Flammen aufgegangen, hieß es. Reyes wurde 35 Jahre alt.

Auf dem Rückweg vom Training

Der ehemalige Spieler des FC Sevilla, der zuletzt beim Zweitligisten UD Extremadura gespielt hatte, war Medienangaben zufolge auf dem Rückweg vom Training. Bei dem Unfall war auch ein Familienangehöriger ums Leben gekommen. Ein weiteres Familienmitglied werde - entgegen anderslautender Meldungen vom Samstag - weiter schwer verletzt im Krankenhaus behandelt, berichtete die Zeitung "Marca". Zunächst hatte es geheißen, der Mann sei ebenfalls gestorben.

Am Sonntagabend hatten Fans und Wegbegleiter bei einer öffentlichen Totenwache im Stadion Sánchez-Pizjuán in Sevilla Abschied von dem Flügelspieler genommen.

(be/dpa)