epa/President Office Handout

Bedingungen für Treffen mit Trump gestellt

27.8.2019 12:39 Uhr

Die Hoffnung auf ein baldiges Treffen zwischen dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani und dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat seinen ersten Dämpfer erhalten. Er stehe grundsätzlich bereit, doch vor einem Treffen solle Trump die Sanktionen gegen den Iran aufheben.

«Falls dies passiert, könnte man über weitere positive Entwicklungen reden», sagte Ruhani am Dienstag. «Lediglich ein paar Bilder mit Hassan Ruhani zu machen, das geht nicht.»

"Sehr gute Chancen für ein Treffen"

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte in Absprache mit Trump den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif nach Biarritz eingeladen und damit den iranisch-amerikanischen Konflikt prominent auf die Tagesordnung des G7-Gipfels gesetzt. Trump sprach danach am Montag von einer «sehr guten Chance» für ein Treffen mit Ruhani, der Ende September zur UN-Vollversammlung nach New York reisen will.

Trump hatte die USA aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen, das dem Iran ein ziviles, aber kein militärisches Atomprogramm zugesteht. Er versucht mit Sanktionen, die iranische Energie- und Finanzwirtschaft zum Erliegen zu bringen, um Teheran zu weitergehender Abrüstung und zu Zurückhaltung in Bezug auf arabische Staaten zu zwingen. Trump sagte, ein neues, langfristigeres Abkommen mit dem Iran müsse auch ballistische Raketen betreffen. Er bietet Teheran im Gegenzug ein Ende der Strafmaßnahmen und damit die Chance auf wirtschaftliche Entwicklung an.

(an/dpa)

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