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Bayerns Ex-Star Xabi Alonso muss im Januar wegen Steuerhinterziehung vor Gericht

1.1.2019 21:57 Uhr

Im schlimmsten Fall könnte Xabi Alonso hinter Gitter müssen - oder horrende Summen zahlen. Am 22. Januar startet sein Prozess wegen Steuerhinterziehung.

Spaniens früherer Fußball-Star Xabi Alonso muss sich in seinem Streit mit dem Fiskus um zwei Millionen Euro ab dem 22. Januar in Madrid vor Gericht verantworten. Nachdem der ehemalige Stratege des deutschen Rekordmeisters Bayern München eine außergerichtliche Einigung mit der Staatsanwaltschaft endgültig abgelehnt hat und auf seine Unschuld pocht, legte das Gericht den Termin in dem Verfahren wegen Steuerhinterziehung fest. Alonso drohen im Falle eine Schuldspruchs bis zu fünf Jahre Haft und neben der Nachzahlung einer etwaigen Steuerschuld auch eine hohe Geldstrafe.

Rechtsstreit um den Verkauf von Bildrechten

Hintergrund des Rechtsstreites sind Einnahmen des mittlerweile als Profi zurückgetretenen Mittelfeldspielers aus seiner Zeit beim spanischen Nobelklub Real Madrid von 2010 bis 2012 für den Verkauf von Bildrechten. Der heute 37-Jährige soll die Gelder seinerzeit über eine Briefkastenfirma auf Madeira am Fiskus vorbeigeschleust haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2015 gegen Alonso. Eine Einigung mit den Behörden nach dem Vorbild prominenter Kollegen wie den Superstars Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo, die drohende Verurteilungen zu Haftstrafen durch nachträgliche Schuldeingeständnisse sowie Strafzahlungen in Millionenhöhe vermieden, ist für den gebürtigen Basken offenbar keine Option gewesen. Alonso ist sich nach eigenen Aussagen keiner Schuld bewusst.

(be/afp)