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Bayern dementiert angeblich beschlossene Kovac-Trennung

17.5.2019 14:44 Uhr

Nachdem Spox und Goal am Freitagmorgen berichteten, dass die Trennung des FC Bayern von Trainer Niko Kovac nach dem letzten Spiel bereits beschlossene Sache wäre, hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nun heftigst widersprochen.

"Einen solchen Beschluss gibt es nicht. Diese Meldung ist eine totale Ente", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Saisonfinale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt der Bild-Zeitung.

Als Nachfolger sei der ehemalige Bayern-Profi Mark van Bommel, der aktuell den niederländischen Vizemeister PSV Eindhoven trainiert, Topkandidat. Auch Erik ten Hag von Ajax Amsterdam wird als mögliche Option genannt. Ten Hag hatte sich in dieser Woche allerdings bereits zu Ajax bekannt.

Kein klares Bekenntnis

Seit Wochen schwelt das Thema, nachdem vor allem Rummenigge, zuletzt aber auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic ein klares Bekenntnis zu Kovac über den Sommer hinaus verweigert hatten. Der Vertrag des 47-Jährigen läuft noch zwei Jahre.

Kovac sieht seine Zukunft ungeachtet aller Diskussion bei den Bayern. Er wolle seinen Vertrag erfüllen, sagte er am Donnerstag: "Ich habe nie aufgegeben in meinem Leben. Das wird es auch nie geben."

Die Bayern stehen am Samstag vor ihrer siebten Meisterschaft in Serie, der 29. insgesamt. Ein Remis gegen Frankfurt würde reichen. Eine Woche später könnten sie sich mit einem Erfolg im Pokalfinale gegen RB Leipzig sogar das Double sichern. Nach den beiden Spielen soll die Saison analysiert und dann über die Zukunft von Kovac entschieden werden, heißt es.

(be/afp)

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