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Basaksehir geht bei Malatyaspor unter

18.8.2019 23:24 Uhr, von Christian Ehrhardt

Am heutigen Sonntag fanden vier Partien in der Süper Lig statt. Es startete am frühen Abend mit einem eher lustlosen Remis zwischen Konyaspor und Ankaragücü, um dann am Abend mit drei Partien zeitgleich weiterzugehen. Dabei unterlag Göztepe Izmir zuhause Antalyaspor mit 0:1, Kasimpasa und Trabzonspor trennte sich in Istanbul mit 1:1 und Vizemeister Basaksehir wurden in Malatya von Malatyaspor.html">Yeni Malatyaspor mit einer 0:3-Niederlage wieder an den Bosporus geschickt. Damit stehen die drei Vereine, welche in der letzten Saison die Tabelle anführten, nun am Tabellenende.

In Konyaspor passierte den Abend über recht wenig. Highlights der blutarmen Partie waren zwei Gelbe Karten und das war es auch schon. Das torlose Remis war der Partie absolut würdig, denn keines der beiden Teams schaffte es, wirklich Druck hinter die Attacken zu bringen.


Göztepe knüpft an der Vorsaison an

In Izmir bei Göztepe hatte man sich eigentlich vorgenommen, aus der Vorsaison die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das scheint nicht gelungen zu sein, denn das Team agierte wieder viel zu druck- und lustlos. Und das bereits zum Saisonstart. Das rächte sich schon nach 29 Minuten, als nämlich Diego Angelo die Gäste in Führung brachte. Izmir mühte sich zwar redlich, aber das, was man im Angriff zustande brachte, war zu keinem Zeitpunkt reif für die erste türkische Liga.


In Istanbul beim Spiel zwischen Kasimpasa und Trabzonspor war weit mehr Pfeffer als in Izmir auf dem Platz. Zumindest phasenweise. Nach 34 Minuten wurde der Norweger Sörloth seinen Ruf als Knipser erneut gerecht, wie er das schon in der Europa League tat. Er marschierte fein in die Box und sorgte mit einem sauberen Abschluss für die Führung des Teams von der Schwarzmeerküste – 0:1. Die Freude hatte aber nur sechs Minuten Bestand, denn in der 40. Minute besorgte Aytac Kara den zu dem Zeitpunkt eher überraschenden Ausgleich für das Heimteam – 1:1. Danach hatte man häufiger den Eindruck, als würden beide Mannschaften nicht mehr zu 100 Prozent Risiko gehen wollen und so blieb es nach 90 Minuten beim leistungsgerechten Remis.

Basaksehir kam in Malatya böse unter die Räder

Bei Basaksehir war man gespannt, wie das Team den Weggang seines Trainer Abdullah Avci verkraftet haben würde. Das Ganze sah eigentlich rund 60 Minuten recht passabel aus. In der 67. Minute aber holte sich Irfan Can Kahveci den gelb-roten Karton ab und ab dem Moment brach das Team förmlich auseinander. Nur eine Minute später ließ es Malatyaspor im Kasten der Istanbuler klingeln. Guilherme markierte in der 68. Minute das 1:0. Und es kam noch schlimmer – viel schlimmer.


Jahovic legte in der 87. Minute, als bei der immer noch überalterten Mannschaft des Vizemeisters die Kräfte nachließen, das 2:0 per Selbstvorlage und Kopfball nach. Und als wäre das noch nicht genug, nutzte Fofana die Nachspielzeit, um in der zweiten Minute der Overtime das 3:0 einzustielen. Das war eine richtig böse Klatsche für den Vizemeister, die sich aber auf europäischer Bühne gegen das Team von Piräus schon andeutete. Es könnte in diesem Jahr ganz, ganz hart für das Team aus Istanbul kommen, das zusammen mit Besiktas den letzten Tabellenplatz belegt.

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