Hürriyet

Barbiere in Kütahya müssen Geschäfte wieder schließen

19.5.2020 14:04 Uhr

Etwa 50 Barbiere und Friseure in der Region Tavsanli der westlichen Provinz Kütahya in der Türkei müssen ihre Geschäfte wieder schließen. Der Grund: Ein Arzt, der für die Kontrolle der Hygiene-Regeln zuständig war, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Wie die örtliche Gesundheitsbehörde mitteilte, hatte der Arzt etwa 50 Barbier- und Friseursalons im Rahmen seiner Kontrollen besucht. Es sind bereits Teams gegründet worden, die weitere Kontaktpersonen des Mediziners herausfinden sollen. So kann eine mögliche Infektionskette nachvollzogen werden.

"Wir warten auf die Ergebnisse"

Die Besitzer und Mitarbeiter der betroffenen Geschäfte wurden unter eine 14-tägige Quarantäne gestellt. Zudem mussten sich alle Beteiligten einem Corona-Test unterziehen. "Wir warten auf die Ergebnisse", sagte Onur Düvenli, der Leiter des Verbandes, der die lokalen Friseurläden vertritt. Bemerkenswert: Düvenli selbst steht ebenfalls unter Corona-Quarantäne. Der infizierte Arzt wird bereits in einem Krankenhaus behandelt.

Die türkische Regierung hatte im Rahmen der Corona-Lockerungsmaßnahmen Friseuren und Barbieren erlaubt, ihre Geschäfte ab dem 11. Mai zu öffnen. Dabei müssen regelmäßig die Hygiene-Vorschriften kontrolliert werden. Dies wurde in diesem Fall zum Verhängnis.

(bl)

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