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Banken in der Türkei verbuchen im März Nettogewinn von 2,03 Mrd. Euro

3.5.2020 16:00 Uhr, von Andreas Neubrand/AA

Im März verzeichnet der Bankensektor der Türkei einen Nettogewinn von 15,8 Milliarden türkischen Lira (2,03 Milliarden Euro). Im gleichen Monat des Vorjahres lag die Summe noch bei 12,5 Milliarden türkische Lira (1,61 Milliarden Euro). Es handelt sich also um ein Plus um 26,2 Prozent.

Die Bilanzsumme des Sektors belief sich auf 4,9 Billionen türkische Lira (630 Milliarden Euro), ein Anstieg von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die größte Unterkategorie bei Vermögenswerten sind die Kredite. Sie beliefen sich auf 2,9 Billionen türkische Lira (372,75 Milliarden Euro), ein Anstieg um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Weniger notleidende Kredite in der Türkei

Auf der Passivseite beliefen sich die Einlagen bei Kreditgebern in der Türkei auf 2,8 Billionen türkische Lira (359,9 Milliarden Euro), ein Anstieg von 26,7 Prozent. Unter Hinweis auf die Mindestkapitalanforderungen der Kreditgeber betrug das regulatorische Verhältnis von Kapital zu Risikogewichts des Bankensektors 17,90 Prozent. Im gleichen Monat 2019 lag der Wert noch bei 16,38 Prozent. Das Verhältnis der notleidenden Kredite zu den gesamten Barkrediten lag im März bei 4,96 Prozent. Im selben Monat 2019 lag der Wert noch bei 4,04 Prozent.

Im türkischen Bankensektor waren insgesamt 51 staatliche, private und ausländische Banken tätig. Im Bankensektor arbeiten 203.343 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 11.344 Filialen in der Türkei und in Übersee.

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