dpa

Balinesischer Vulkan spuckt zwei Kilometer hohe Aschewolke

31.5.2019 13:17 Uhr

Auf Bali ist erneut der Vulkan Agung ausgebrochen. Die Aschewolken stiegen zwei Kilometer weit in die Höhe. Für Touristen solle allerdings vorerst keine Gefahr bestehen.

Der mehr als 3000 Meter hohe Ganung Agung - so der vollständige Name - ist seit Ende 2017 wieder aktiv. Indonesiens Katastrophenschutzbehörde versicherte, dass für Touristen keinerlei Gefahr bestehe. "Bali ist für Urlauber sicher", sagte Behördensprecher Sutopo Nugroho. Der Vulkan liegt von den Touristenzentren auch verhältnismäßig weit entfernt.

Immer wieder kleinere Eruptionen

Der Agung hält die Menschen auf Bali mit kleineren und mittleren Eruptionen seit vielen Monaten immer wieder in Atem. Der befürchtete große Ausbruch blieb bislang jedoch aus. Das Gebiet in einem Umkreis von vier Kilometern wurde zur Sperrzone erklärt. Bei einer Katastrophe 1963/64 kamen dort mehr als tausend Menschen ums Leben.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, an der verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander treffen. Auf den verschiedenen Inseln gibt es mehr als 120 aktive Vulkane, so viele wie in keinem anderen Land der Welt.

(be/dpa)

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