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Bald Einreise auf die Kanaren nur mit negativem Corona-Test?

1.11.2020 14:58 Uhr

Als am 22. Oktober das Robert-Koch-Institut die Kanarischen Inseln von der Risikoliste strich, reagierten viele Reiseveranstalter prompt und nahmen die Inseln wieder verstärkt ins Programm auf. Doch das scheint die Tourismusministerin der Kanarischen Inseln, Yaiza Castilla, zu beunruhigen. Sie hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der einen negativen Coronatest bei der Einreise vorschreiben soll. Geht der Vorschlag durch, könnte das Gesetz zur Testpflicht bereits Mitte November gelten.

Das bedeutet für Urlauber, dass sie bei der Einreise über einen negativen Corona-Test – dabei soll es egal sein, ob es sich dabei um einen PCR- oder einen Antigen-Tests handelt - der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorzeigen müssen. Der Gesetzesentwurf soll zudem auch vorsehen, dass Hotelbetriebe und andere touristische Einrichtungen Urlaubern die Übernachtung verweigern können, sollten diese keinen negativen Test vorlegen können.

Zusätzlich soll die Nutzung der spanischen Corona-App auch für Touristen verpflichtend werden, damit das Infektionsgeschehen genau nachverfolgt werden könne. Auf den Kanarischen Inseln kam es bis heute zu 17.263 bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus. 282 Menschen starben. In Spanien haben sich bis heute 1.185678 Menschen infiziert, 35.878 sind an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben.

(be)

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