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Autoverkäufe 35,5 Prozent im Minus

3.4.2019 12:02 Uhr

Die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in der Türkei gingen im März im Jahresvergleich um 35,5 Prozent zurück. Damit sanken die Zahlen den dritten Monat in Folge, nachdem der Markt bereits im Januar und Februar um 59, beziehungsweise um 47 Prozent zurückgegangen war.

Im Monat März wurden auf den lokalen Märkten insgesamt 49.221 Fahrzeuge verkauft, wie Daten des Verbandes der Automobilhändler (ODD) zeigten. Der Pkw-Markt schrumpfte im Jahresdurchschnitt um 35,4 Prozent, da im März 38.628 Einheiten verkauft wurden, während der Absatz von leichten Nutzfahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 10.593 Einheiten zurückging.

Quartalsumsatz im Autosegment fiel um 44,2 Prozent

Im ersten Quartal fiel der Umsatz der Automobilbranche um 44,2 Prozent, was einer Jahresbasis von 88.469 Einheiten entspricht. Der Pkw-Absatz sank dabei um 43,7 Prozent auf 68.812 Einheiten, während der Absatz von leichten Nutzfahrzeugen um 45,6 Prozent auf 19.657 Einheiten zurückging. Noch im März verlängerte die Regierung als Reaktion auf die sinkenden Absatzzahlen im heimischen Markt die Steuersenkungen für PKW und Nutzfahrzeuge bis Ende Juni, um so die inländische Nachfrage bei Fahrzeugen anzukurbeln.

Im Jahr 2018 schrumpfte die türkische Automobilindustrie insgesamt um 35 Prozent. Im vergangenen Jahr wurde im Automobilsegment ein Absatz von 620.937 Pkw und leichten Nutzfahrzeuge erzielt. Im Jahr 2017 lag die Zahl bei 956.194 verkauften Fahrzeugen.

(Hürriyet Daily News)

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