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Automobilexporte der Türkei sinken im März um 28,5 Prozent

6.4.2020 16:37 Uhr

Die Automobilexporte der Türkei sind im März in der Folge der Krise, welche das Coronavirus global ausgelöst hat, um 28,5 Prozent gefallen. Das hatte auch Auswirkungen auf das Gesamtergebnis des ersten Quartal 2020, denn hier ist ebenso ein Exportrückgang im Automotive-Bereich von rund zehn Prozent zu verzeichnen, wie Uludag, der Verband der Autoexporteure aus der Türkei mitteilte.

Die Automobilexporte der Türkei beliefen sich nach den Verbandsangaben im ersten Quartal 2020 auf 6,46 Milliarden Euro und hatten im Vergleichsquartal 2019 noch bei 7,17 Milliarden Euro gelegen. Das jedenfalls teilte der Verband am 05. April bei der Veröffentlichung seines Zahlenwerks mit. Den größten Abschwung zeigte dabei der März mit seinem Export-Rückgang von 28,5 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro.

Mindestniveau beim Export soll gehalten werden

Auch die Gesamtexporte des Landes gingen im ersten Quartal um vier Prozent zurück, wobei ebenso laut Handelsministerium der März corona-bedingt mit einem Rückgang von 17 Prozent beim Exportvolumen hervorstach. Den größten Exportrückgang verzeichnete im Automobilbereich die Ausfuhr in EU-Länder. Hier gingen die Automobilexporte um 31 Prozent und damit um fast ein Drittel zurück.

Ruhsar Pekcan, die türkische Handelsministerin, hat letzte Woche angekündigt, dass der gesamte Außenhandel der Türkei zurückgehen würde, aber die Regierung bemüht sei, das Mindestniveau zu halten.

(ce)

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