TEMSA

Autohersteller TEMSA zieht Vertrag über 50 Millionen Euro an Land

28.6.2019 11:20 Uhr

Der türkische Autobauer TEMSA hat mit dem rumänischen Innenministerium einen Vertrag mit einem Volumen von über 50 Millionen Euro zur Lieferung von insgesamt 326 Bussen des Typs LD 12 abgeschlossen. Das Innenministerium des türkischen Nachbarlandes hatte eine öffentliche Ausschreibung herausgegeben, welche das Unternehmen aus der Türkei gewinnen konnte.

Bogdan Mihail Ivanescu, Generalsekretär des Innenministeriums, TEMSA -Generaldirektor Hasan Yildirim und die türkische Botschafterin in Bukarest, Füsun Aramaz, nahmen an der Unterzeichnungszeremonie in der rumänischen Hauptstadt teil. Anfang dieses Jahres verkaufte das Unternehmen außerdem 50 Busse und Midibusse in verschiedenen Modellen an das Unternehmen Barraqueiro Transport, den größten Reiseveranstalter in Portugal.

Neuer Elektrobus ab 2022 lieferfertig

Sabanci, eine der größten Industriegruppen der Türkei, verkaufte im Mai dieses Jahres ihren Anteil von 48,7 Prozent an TEMSA für 182 Millionen türkische Lira (rund 27,7 Millionen Euro) an True Value Capital Partner. TEMSA wurde 1968 gegründet und produziert jährlich über 10.000 Reisebusse, Busse und Kleintransporter. TEMSA ist in fast 70 Märkten weltweit vertreten und hat laut Informationen auf der Website des Unternehmens einen signifikanten Marktanteil in führenden Volkswirtschaften wie den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien.

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben einer der ersten Bushersteller, der mit Avenue Electron und MD9 electriCITY zwei verschiedene Elektrobusse zur Serienreife gebracht hat. Das autonome MD9 electriCITY-Projekt ist auf dem Weg und wird voraussichtlich 2022 zur Order bereitstehen.

(Hürriyet.de)

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