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Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise für den Iran

17.11.2019 18:13 Uhr

Auch im Iran sind am Wochenende Proteste gegen die Erhöhung der Benzinpreise aufgeflammt. Im Zuge dessen mahnt das Auswärtige Amt Reisende zu besonderer Vorsicht.

"Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig", heißt es in den am Sonntag aktualisierten Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, Sicherheitskräften oder öffentlichen Gebäuden könnten als "Spionagetätigkeit" gewertet werden. Es sei wichtig, sich über die aktuellen Entwicklungen im Land zu informieren, teilte das Außenministerium weiter mit.

Bei neuen "Bekannten" vorsichtig sein

Es riet davon ab, seine politische Meinung vor Unbekannten oder neuen Bekannten zu äußern. Die iranische Regierung hatte am Freitag die Ausgabe von Benzin eingeschränkt und die Spritpreise um mindestens 50 Prozent erhöht. In der Folge brachen landesweit Proteste aus, die vielerorts in Gewalt umschlugen. Zwei Menschen wurden getötet. Dutzende Demonstranten wurden festgenommen. Die iranischen Behörden schränkten den Zugang zum Internet am Wochenende massiv ein.

(be/afp)

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