afp

Australien: Ins neue Jahr mit Rekord-Feuerwerk

31.12.2018 14:27 Uhr

Wie in jedem Jahr wurde auch diesmal der berühmte Hafen von Sydney mit der markanten Oper in tausende Lichter der Feuerwerke getaucht.

Zehn Stunden vor den Menschen in Mitteleuropa könnten die Bewohner der australischen Ostküste den Jahreswechsel feiern - und sie taten dies wie immer mit einem gewaltigen Feuerwerk über dem Hafen von Sydney. Der zwölfminütige Feuerzauber ließ den Himmel über den geschätzt 1,5 Millionen Zuschauern erstrahlen.

Rekordmenge an Pyrotechnik

Nach Angaben der Stadt kam dabei eine Rekordmenge an Pyrotechnik zum Einsatz. "Unser schöner Hafen wird leuchten wie niemals zuvor", hatte Sydneys Bürgermeister Clover Moore vorab versprochen. Ein Gewitter am Silvester-Abend hielt die Menschen nicht von der Teilnahme ab. Viele brachten sich schon Stunden zuvor an besonders begehrten Aussichtspunkten in Stellung. Die Menschen in Sydney waren nicht die ersten Erdenbürger, die das neue Jahr begrüßen durften.

Samoa vor Australien

Dieses Privileg kam einigen weiter östlich gelegenen Inselstaaten im Pazifik wie etwa Samoa zu. Nach Australien wird das neue Jahr dann in Asien, Europa, Afrika und Amerika anbrechen.

Größte Silvesterparty Deutschlands am Brandenburger Tor

Zur größten Silvesterparty Deutschlands werden am Abend in Berlin wieder hunderttausende Feierlustige erwartet. Die Festmeile erstreckt sich über zwei Kilometer vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule. Das Gelände öffnete um 14.00 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Geplant sind Auftritte von Künstlern wie DJ Bobo, Bonnie Tyler und Eagle Eye Cherry, um Mitternacht gibt es ein Feuerwerk.

Keine Feuerwerkskörper erlaubt

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Nicht erlaubt sind auf dem Festgelände Feuerwerkskörper, auch Alkohol darf nicht mitgebracht werden. In Paris finden die traditionellen Feierlichkeiten in diesem Jahr unter besonders scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt. Rund um die Champs-Elysées soll es verstärkte Kontrollen geben. Die "Gelbwesten"-Bewegung hat zu gewaltfreien Feiern zum Jahreswechsel aufgerufen.

(be/afp)