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Australien: Heißester Januar seit Wetteraufzeichnungsbeginn

1.2.2019 14:49 Uhr

Schmelzender Asfalt, Stromausfälle, Fischsterben - die Hitzewelle, die Australien im Januar überrollte, sorgte für den heißesten Januar seit Wetteraufzeichnungsbeginn.

Die Durchschnittstemperatur auf dem fünften Kontinent habe 30 Grad überstiegen, teilte die australische Meteorologiebehörde am Freitag mit. Die höchste Temperatur wurde im Bundesstaat South Australia gemessen: Dort kletterte das Thermometer am 24. Januar auf 49,5 Grad. "Wir haben erlebt, dass fast den gesamten Monat in weiten Teile des Landes die Bedingungen einer Hitzewelle herrschten", erklärte Andrew Watkins von der Wetterbehörde. Die Hitze habe sowohl hinsichtlich ihrer Dauer als auch bei den Tageshöchstwerten die bisherigen Rekorde gebrochen.

Dürren und Buschbrände

Laut Watkins trug dazu auch die globale Erderwärmung bei, die in Australien in den vergangenen hundert Jahren bereits zu einem Anstieg der Durchschnittstemperatur um einen Grad geführt habe.Die extreme Hitze der vergangenen Wochen verursachte in Australien Dürren und Buschbrände. Außerdem verendeten nach Angaben der Behörden mehr als eine Million Fische im Murray-Darling-Becken, Australiens größtem Flusssystem.

(be/afp)