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Außenministerium: Türkei hat über 40.000 Bürger aus 75 Ländern zurückgebracht

25.4.2020 13:03 Uhr

Inmitten der Corona-Pandemie hat die Türkei zahlreiche im Ausland festsitzende Urlauber, Studenten und Kurzzeitarbeiter zurückgeholt. Wie das türkische Außenministerium am Samstagmorgen mitteilte, habe man über 40.000 türkische Bürger aus 75 Ländern in die Heimat gebracht, wo diese sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben müssen.

Am 24. April haben sich insgesamt 23.500 türkische Staatsbürger in Studentenwohnheimen in Quarantäne befunden. 32.763 Bürger durften die Quarantäne nach zwei Wochen Beobachtung bereits verlassen und nach Hause zurückkehren.

Zehn türkische Staatsbürger im Ausland verstorben

Am 23. – 24. April seien laut Außenministerium weitere 5038 türkische Bürger im Rahmen der großangelegten Rückholaktion mit Hilfe der teilstaatlichen Fluggesellschaft Turkish Airlines THY in die Türkei gebracht worden. Im selben Zeitraum seien zehn türkische Staatsbürger im Ausland an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben, so das Außenministerium weiter.

Neun der betreffenden und türkei-stämmigen Personen starben in Deutschland, wie berichtet wird. Berlin, Hamburg, Nürnberg und München meldeten die Todesfälle der türkischen Staatsbügerinnen und Staatsbürger. Damit sollen nach offiziellen Angaben bisher insgesamt 109 Menschen mit türkischem Pass in Deutschland verstorben sein.

(be)

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