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Ausschreitungen in Algerien: 62 Verletzte

2.1.2019 22:07 Uhr

Bei Ausschreitungen in Algerien sind am Neujahrstag im Rahmen eines Fußball-Pokalspiels 62 Personen verletzt worden, 45 davon Polizisten. Das Spiel musste abgebrochen werden.

Das Achtelfinale im Algerien-Pokal zwischen dem gastgebenden Drittligisten CR Village Moussa und Erstligist MC Algier musste kurz vor der Halbzeit beim Stand von 0:3 abgebrochen werden, nachdem Moussa-Anhänger begonnen hatten, mit Steinen zu werfen. Der Schiedsrichter brach die wegen Sicherheitsbedenken im rund 360 Kilometer östlich von Algier gelegenen Jijel ausgetragene Partie wegen Sicherheitsbedenken ab, berichtete die Regierungszeitung El Moudjahid.

Polizei setzte Tränengas ein

Die Sicherheitskräfte reagierten auf die rebellierenden Anhänger mit Tränengas. Algerien kämpft bereits seit Jahren mit Gewalt in den Stadien. Erst Mitte November wurden bei einem Erstligaspiel 30 Personen festgenommen und zehn Polizisten verletzt. Bei einer weiteren Partie kamen 40 Menschen zu Schaden. Im Oktober wurden bei Krawallen rund um ein Spiel gar 80 Personen verletzt.

(be/afp)

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