dpa

Ausschluss aus CDU vertagt

1.10.2019 15:03 Uhr

In einem Parteiausschlussverfahren gegen eine pfälzische CDU-Politikerin wegen ihrer Zusammenarbeit mit der AfD ist die für diesen Mittwoch geplante mündliche Verhandlung auf den 22. Oktober verschoben worden. Grund sei ein ärztliches Attest, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Marcus Klein am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die CDU-Politikerin Monika Schirdewahn hatte im Gemeinderat von Frankenstein (Kreis Kaiserslautern) mit ihrem AfD-Ehemann eine Fraktionsgemeinschaft gebildet - ungeachtet der Kritik ihrer Partei. Beide sind in dem Rat die einzigen Vertreter ihrer Parteien.

Streit um Trinkwasserversorgung

Der CDU-Kreisvorstand hat wegen der Fraktionsgemeinschaft den Parteiausschluss beantragt. Schirdewahn begründet die Zusammenarbeit dagegen mit einem Streit um die Trinkwasserversorgung eines örtlichen Wohngebiets. Sie hatte angekündigt, gegen einen möglichen Ausschluss «bis in die letzte Instanz» zu gehen. Das Bezirksparteigericht tagt am 22. Oktober (15.00 Uhr) nicht öffentlich in Neustadt/Weinstraße.

(an/dpa)

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