Symbolbild: epa/Stringer

Ausnahmezustand wegen Überschwemmungen

31.10.2019 14:38 Uhr

Die Regierung im Südsudan hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Grund sind die schweren Überschwemmungen mit mindestens neun Toten. Dieser gelte in 27 der 32 Staaten und solle es humanitären Helfern erlauben, die betroffenen Regionen zu erreichen, teilte Präsident Salva Kiir am Donnerstag mit.

Seit Anfang Oktober herrscht in vielen Ländern Ostafrikas eine Regenzeit. Im Südsudan mussten Kiir zufolge wegen der Überschwemmungen rund 25 000 Menschen ihr Zuhause verlassen. Ganze Dörfer stehen unter Wasser. Vor allem die Regionen im Norden sind betroffen.

Überdurchschnittlich viel Regen

Dies verstärkt die ohnehin dramatische humanitäre Lage im Land. Nach etlichen Jahren des Bürgerkriegs sind im Südsudan mehr als vier Millionen Menschen auf der Flucht und rund sieben Millionen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Im Südsudan leben etwa elf Millionen Menschen.

Der überdurchschnittlich viele Regen werde auch im November und Dezember in Ostafrika andauern, warnte die ostafrikanische Regionalgemeinschaft IGAD am Donnerstag. Es bestehe ein hohes Risiko der Überschwemmungen und Sturzfluten.

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.