Hürriyet

Auslandsverschuldung des türkischen Privatsektors sinkt

20.6.2019 16:02 Uhr

Das offene und zu bedienende Kreditvolumen an Auslandsverbindlichkeiten im türkischen ist im April dieses Jahr ab Ende Dezember 2018 zurückgegangen, wie die Zentralbank des Landes am 19. Juni bekannt gab. Die langfristigen Schulden des Sektors beliefen sich im April auf 185 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 2,95 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des letzten Jahres, teilte die türkische Zentralbank in einer Erklärung mit.

"Was die Aufschlüsselung der Sektoren bis Ende April betrifft, so bestehen 48,4 Prozent der gesamten langfristigen Darlehen aus Verbindlichkeiten der Finanzinstitute, während 51,6 Prozent aus Verbindlichkeiten der Nichtfinanzinstitute bestehen", heißt es in der Erklärung. Knapp 61 Prozent der langfristigen Schulden des türkischen Privatsektors entfielen auf US-Dollar, 33,9 Prozent auf Euro, 3,9 Prozent auf türkische Lira und 1,4 Prozent auf andere Währungen.

Kredite primär auf der Basis US-Dollar

Die kurzfristigen Kredite des Sektors - Verbindlichkeiten, die in den nächsten zwölf Monaten beglichen werden müssen - gingen im selben Zeitraum um 3,2 Milliarden Euro auf Mrd. US-Dollar auf 10,6 Milliarden Euro zurück. Die Finanzinstitute belegten 70,3 Prozent der kurzfristigen Kredite, während 29,7 Prozent aus Verbindlichkeiten der Nichtfinanzinstitute bestanden.

"Von den gesamten kurzfristigen Darlehen in Höhe von 10,6 Milliarden Euro wurden 46,1 Prozent auf Basis US-Dollar aufgenommen USD, 34,5 Prozent auf Basis vom Euro, 19,1 Prozent sind in türkischer Lira abgeschlossen und 0,3 Prozent bestehen aus anderen Währungen", heißt es.

(Hürriyet.de)

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