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Ausländische Diplomaten verurteilen Angriff auf türkisches Rotes Kreuz

17.9.2020 18:26 Uhr, von Andreas Neubrand

Ausländische Diplomaten in der Türkei haben den bewaffneten Angriff auf ein Fahrzeug des türkischen Roten Halbmonds (Kizilay) im Nordwesten Syriens, bei dem ein Helfer getötet und einer verletzt wurde, scharf verurteilt.

Das Fahrzeug war auf dem Weg von der Grenzstadt al-Bab in Syrien ins türkische Cobanbey. Auf dem Weg wurde sie von maskierten Personen in Tarnanzügen unter Beschuss genommen. Der verletzte Mitarbeiter wurde zur Behandlung in die Türkei gebracht.

Botschafter verurteilen Angriff auf türkische Helfer

Die US-Botschaft in Ankara verurteilte den Angriff und sprach der Familie des Opfers ihr aufrichtiges Beileid aus und wünschte den Verwundeten vollständige Genesung. Der Botschafter der EU sprach sein tief empfundenes Beileid für den Verlust eines humanitären Arbeiters des türkischen Roten Halbmondes aus. Angriffe auf Helfer seien eine Bedrohung für die Bereitstellung dringend benötigter Hilfe für Bedürftige.

Auch die britische Botschaft verurteilte den Angriff. "Das gezielte Anvisieren von Helfern ist ein klarer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Unser Beileid gilt der Familie und den Freunden des getöteten Helfers", so die Botschaft auf Twitter.

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