epa/Fazry Ismail

Ausgangssperre in Malaysia verlängert

26.3.2020 8:16 Uhr

Die malaysische Regierung hat wegen der Coronavirus-Ausbreitung die Beschränkungen für den Reiseverkehr und für Geschäfte bis zum 14. April verlängert. Man gehe davon aus, dass sich der Trend der Neuinfektionen noch eine Weile fortsetzen werde, sagte Ministerpräsident Muhyiddin Yassin (72) am Mittwoch in einer TV-Ansprache. Daher würden die vor einer Woche verhängten Sperren verlängert.

In dem südostasiatischen Staat sind bislang 17 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 gestorben. Ein Gutteil der rund 1800 bestätigten Infektionen werden den Behörden zufolge auf eine islamische Zeremonie zurückgeführt, die Ende Februar in Kuala Lumpur mit Tausenden Teilnehmern abgehalten wurde. Zu der Zeit herrschte im Land politisches Durcheinander, nachdem Premier Mahathir Mohamad überraschend zurückgetreten war. Yassin ist seit 1. März im Amt.

Auch Singapur dämmt das Virus ein

Auch im Stadtstaat Singapur im Süden der malaysischen Halbinsel wacht die Regierung über die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung. In einer Mitteilung von Polizei, Tourismusministerium und Unternehmerverband wurden Veranstaltungsorganisatoren aufgerufen, bei sogenannten Abschiedspartys vor der Corona-Schließung alle notwendige Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. So müssten sie sicherstellen, dass Besucher mindestens einen Meter Abstand zueinander hielten. Ab Donnerstag bleiben in Singapur alle Unterhaltungsstätten für einen Monat geschlossen. Schulen und Geschäfte sind aber weiter offen.

(an/dpa)

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