Imago images/Hans Luca

Wochenendausgangssperre in der Türkei beendet

20.4.2020 10:57 Uhr, von Andreas Neubrand

In der Türkei wurde am 19. April die Ausgangssperre, die seit Freitagabend wegen der Coronavirus-Pandemie in 31 Provinzen galt, aufgehoben. Die Aufhebung gilt seit Mitternacht.

Es war das zweite Wochenende, in dem die Regierung in Ankara die Ausgangssperre verhängt hatte. Die erste galt vom 11. bis 12. April. Dabei kündigte Präsident Recep Tayyip Erdogan an, dass die Maßnahme "nach Bedarf" fortgesetzt werden könne.

Auch Ankara und Istanbul betroffen

Betroffen von der Ausgangssperre waren die Hauptstadt Ankara, sowie die Städte Adana, Antalya, Aydin, Balikesir, Busra, denizli, Diyarbakir, Erzurum, Eskisehir, Gaziantep, Hatay, Istanbul, Izmir, Kahramanmaras, Kayseri, Kocaeli, Manya und Konya. Darüber hinaus durften Bewohner in den Provinzen Mardin, Mersin, Mugla, Ordu, Sakarya, Samsun, Ianliurfa, Tekirdag, Trabzon, Van und Zonguldak ihre Häuser nicht verlassen.

35 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Personen vor der ersten Ausgangssperre waren 65 Jahre oder älter. Nach der Maßnahme fiel der Prozentsatz auf 18 Prozent, erklärte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am 17. April.

Virus in 185 Ländern aufgetaucht

Im vergangenen Dezember wurde das Coronavirus zum ersten Mal in der chinesischen Stadt Wuhan entdeckt. Mittlerweile hat sich das Virus in 185 Ländern und Regionen der Welt ausgebreitet.

Aktuell sind die Epizentren der Krise die USA und Europa. Weltweit sind fast 2 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Laut einer Studie der John-Hopkins-Universität sind fast 130.000 Menschen an der Krankheit Covid-19 gestorben.

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