Symbolbild: imago images/Müller-Stauffenberg

Ausgaben im letzten Jahr gestiegen

28.8.2019 13:15 Uhr

Im vergangen Jahr hat der Staat mehr Geld für Sozialhilfeleistungen ausgegeben. 2018 wurden in Deutschland netto 31,0 Milliarden Euro für Leistungen nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuchs ausgegeben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das entsprach einer Steigerung um 4,4 Prozent gegenüber 2017.

Von den 31 Milliarden Euro Nettoausgaben entfielen 18,1 Milliarden Euro auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen - 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu zählen etwa Leistungen der medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Für die Hilfe zur Pflege wurden 3,5 Milliarden Euro ausgegeben (plus 1,8 Prozent). In die Hilfe zum Lebensunterhalt flossen 1,5 Milliarden Euro (plus 1,7 Prozent). Nahezu konstant blieben die Hilfen zur Gesundheit, "zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten" sowie Hilfen "in anderen Lebenslagen": zusammen 1,3 Milliarden Euro.

Die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beliefen sich 2018 auf 6,6 Milliarden Euro. Auch das entspricht einer Steigerung von 4,4 Prozent. Diese Angaben stammen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

(an/dpa)

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