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Auftritt höchstens bei Trumps "Rücktritt vom Amt"

9.6.2019 8:36 Uhr

Bevor er US-Präsident wurde, gab Donald Trump gerne Partys. Auch DJ und Produzent Mark Ronson ("Nothing breaks like a heart") legte dort auf. Nochmal würde der Superstar das allerdings nur zu Trumps Rücktritts-Party tun.

Auf die Frage, was der heutige US-Präsident ihm dafür ‎anbieten müsste, sagt der Popmusiker im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Seinen Rücktritt vom Amt."

Der mehrfache Grammy-Gewinner, in den vergangenen Jahren bekannt geworden durch die Zusammenarbeit mit Amy Winehouse, Bruno Mars und Lady Gaga, hatte seine Karriere als DJ in New York begonnen. In diesem Jahr gab es für ihn, gemeinsam mit Lady Gaga, den Oscar für den Besten Song "Shallow" aus dem Film "A Star is born".

"Sah aus wie ein James-Bond-Bösewicht"

An den damaligen Gastgeber der Party im Trump Tower erinnert sich Ronson noch gut: "Trump sah schon damals aus wie ein James-Bond-Bösewicht, doch er ‎war noch recht harmlos." Der Immobilienmagnat "wollte cool sein. Ich erinnere mich nur vage ‎daran, wie er mit seiner damaligen, vermutlich 25 Jahre jungen Freundin ‎hereinkam, als ich gerade Rap spielte, und sofort wieder den Raum verließ".

Ronsons neues Album "Late Night Feelings" erscheint am ‎‎21. Juni.

(be/dpa)