dpa

Auf schlafende Partnerin eingestochen

9.12.2019 15:40 Uhr

Mit einem weitgehenden Geständnis des Angeklagten hat vor dem Landgericht Potsdam der Prozess gegen einen Familienvater begonnen, der versucht haben soll, seine schlafende Partnerin zu ermorden. Der 37-Jährige aus Brandenburg/Havel habe im April mit mehreren Messern auf die im Bett liegende Frau eingestochen, erklärte der Staatsanwalt am Montag in der Anklage. Am Vorabend soll die Frau konkrete Trennungsabsichten geäußert haben.

Der Angeklagte sagte vor Gericht, er habe keine rechte Erinnerung mehr an die Bluttat, wolle sie "aber nicht abstreiten". Er fügte hinzu:: "Hätte ich damals über die Folgen der Tat nachgedacht, in vollem Bewusstsein, wäre das nicht passiert."

Laut Anklage rammte der 37-Jährige der schlafenden Frau mehrere Messer in den Rücken und fügte ihr Schnitte am Hals und am Handgelenk zu. Erst als die neunjährige Tochter herbeigeeilt war und die Polizei rief, habe der Mann von seiner Partnerin abgelassen. Ärzte konnten das Leben der Frau mit mehreren Operationen retten.

(gi/dpa)

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