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Auf dem Weg nach Afrika

4.9.2019 14:55 Uhr

Zu seiner Reise nach Afrika ist Papst Franziskus unterwegs. Am Mittwochmorgen flog das Oberhaupt der katholischen Kirche in Rom ab in Richtung Mosambik, wie der Vatikan mitteilte. Am frühen Abend sollte er in Maputo, der Hauptstadt des südostafrikanischen Landes, ankommen.

Auf seiner siebentägigen Reise wird er außer Mosambik auch Madagaskar und Mauritius besuchen, alles Länder, in denen Franziskus bisher noch nicht war. Diese sind stark vom Klimawandel bedroht. Die Zerstörung der Umwelt und die Erderwärmung stehen für Franziskus im Zentrum seines Pontifikats. Dazu hatte er 2015 schon die Enzyklika "Laudato si'" (Gelobt seist Du) veröffentlicht.

Mosambik Opfer von Zyklonen

In Maputo wird Franziskus am Donnerstag und Freitag voraussichtlich unter anderem den Präsidenten Filipe Nyusi sowie Vertreter der Zivilgesellschaft, Bischöfe und Jugendliche treffen und eine große Messe in einem Stadion feiern.

Mosambik wurde in diesem Jahr von den Zyklonen "Idai" und "Kenneth" heimgesucht, Hunderttausende Menschen waren betroffen. Madagaskar, die nächste Etappe, zählt wie Mosambik zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach Angaben der Weltbank erlebt die viertgrößte Insel der Welt im Durchschnitt drei Zyklone pro Jahr. Auch das östlich von Madagaskar im Indischen Ozean gelegene Urlaubsparadies Mauritius wird von Wirbelstürmen und steigendem Meeresspiegel bedroht.

(an/dpa)

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