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Auch 2019 sind die Reallöhne gestiegen

25.3.2020 15:35 Uhr

Auch 2019 hatten Arbeitnehmer in Deutschland unter dem Strich mehr Geld in der Tasche als ein Jahr zuvor. Die um die allgemeine Preissteigerung bereinigten Verdienste, die sogenannten Reallöhne, stiegen nach endgültigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Schnitt um 1,2 Prozent. Die Behörde bestätigte am Mittwoch vorläufige Zahlen.

Nominal stiegen die Löhne im Schnitt um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Verbraucherpreise erhöhten sich um 1,4 Prozent. Damit blieb unter dem Strich ein Plus von 1,2 Prozent.

Trend setzt sich fort

Damit setzte sich der seit Jahren andauernde Trend fort, dass die Bruttoverdienste der Arbeitnehmer stärker steigen als die Verbraucherpreise. Seit 2014 gab es bei den Reallöhnen auf Jahressicht ein Plus.

Dass die Beschäftigten mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum als wichtige Stütze der heimischen Konjunktur ankurbeln.

Zum Jahresende 2019 schwächte sich die Entwicklung etwas ab. Im vierten Quartal stiegen die Reallöhne gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent.

(an/dpa)

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