DHA

Athleten schwimmen von Mersin nach Zypern

25.7.2020 7:38 Uhr

Anlässlich des 46. Jahrestages der zyprischen Friedensoperation schwamm eine Gruppe von Sportlern, darunter nationale Schwimmer und der frühere Minister Kürsad Tüzmen, von der südlichen Provinz Mersins nach Nordzypern. Mit der Aktion wollte man auf das Sportembargo gegen Nordzypern aufmerksam machen.

Das Team, das nach einer Zeremonie vom Anamur Pier aus startete, plante, am 20. Juli den Hafen von Girne (Kyrenia) zu erreichen - und das schafften sie auch. Am Ziel angekommen, überreichten die den Beamten am Girem-Brückenkopf Pentemili (Yavuz) eine türkische Flagge. An dem Brückenkopf Pentemili landete am 20. Juli 1974 die türkische Marine, sodass die Übergabe der Flagge an diesem Ort eine historische Bedeutung hat.

Magnete gegen Haie

Jedoch war das Gelangen an die Küste in Zypern alles andere als einfach: Der ehemalige Minister Tüzmen wies darauf hin, dass die Aktion im Meer ein harter Kampf war. Sowohl gegen Wind und Wellen als auch Quallen mussten die Schwimmer kämpfen. Um sich vor Haien zu schützen, setzten die Schwimmer auf ihre Füße Magnete, damit diese magnetische Signale aussenden, welche die Haie abschrecken. Einige unter ihnen verletzten sich, aber nichtdestotrotz erreichten sie als Team das Ziel.

Das Team absolvierte den 90 Kilometer langen Kurs in achtstündigen Schichten (ungefähr 8 Stunden und 30 km pro Person). Insgesamt dauerte die Aktion laut Tüzmen anderthalb Tage.

Die Aktion der Schwimmer soll auf das internationale Sportembargo gegen Nordzypern aufmerksam machen.

(gi)

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