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Assanges Vater fordert australische Regierung auf, für die Rückkehr seines Sohnes zu sorgen

14.4.2019 8:29 Uhr

Julian Assange ist ein Australier, der in der ecuadorianischen Botschaft in London lebte und in die USA, wahlweise auch nach Schweden, ausgeliefert werden soll. Aber nicht, wenn es nach seinem Vater geht. Denn der Vater des Wikileaks-Gründers fordert nun von der australischen Regierung, für die Rückkehr des Sohnes nach Australien zu sorgen.

Das australische Außenministerium und Premierminister Scott Morrison sollten "etwas tun", sagte John Shipton der australischen Zeitung "Sunday Herald Sun"."Es kann ganz einfach zur Zufriedenheit aller gelöst werden", zeigte sich Shipton überzeugt. Es habe bereits Gespräche zwischen einem Senator und einem ranghohen Beamten des Außenministeriums über eine Auslieferung seines Sohnes nach Australien gegeben.

Keine "spezielle Behandlung" für Assange

Premierminister Morrison hatte allerdings am Freitag erklärt, Assange könne nicht mit einer "speziellen Behandlung" seitens seines Heimatlandes rechnen. Der Australier Assange war am Donnerstag nach sieben Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen worden. Die Regierung von Ecuador hatte zuvor das politische Asyl für den 47-Jährigen aufgehoben, der wegen der Veröffentlichung geheimer US-Dokumente vielen in den USA als Staatsfeind gilt. Die USA fordern die Auslieferung Assanges. Britische Parlamentsabgeordnete forderten zuletzt eine Auslieferung des Wikileaks-Gründers nach Schweden, wo ihm eine Wiederaufnahme von Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen droht. Bislang hat Schweden die Auslieferung des 47-Jährigen allerdings nicht beantragt.

(be/afp)

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