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Assad und Putin erörtern Lage in Syrien

20.3.2020 19:06 Uhr

Bei einem Telefonat haben Russlands Präsident Wladimir Putin und sein syrischer Kollege Baschar al-Assad die Lage in der umkämpften Stadt Idlib besprochen.

Dabei sei es um die Umsetzung der zwischen Russland und der Türkei vereinbarten Schritte für eine Stabilisierung gegangen, teilte der Kreml am Freitag mit. Themen waren demnach auch humanitäre Hilfe sowie die Arbeit des Verfassungsausschusses für Reformen in dem Bürgerkriegsland. Details wurden nicht genannt.

Waffenruhe weitgehend stabil

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wird die, Anfang des Monats, in Moskau vereinbarte Waffenruhe weitgehend eingehalten. Seitens der bewaffneten Einheiten auf dem vom türkischen Militär kontrollierten Gebiet seien zuletzt keine Schüsse abgegeben worden, hieß es. Russen und Türken organisieren dort gemeinsame Patrouillen.

Die umkämpfte Region im Nordwesten Syriens ist das letzte große Gebiet Syriens unter Kontrolle von Rebellen. Das Nato-Land Türkei hilft den Regierungsgegnern. Russland und der Iran unterstützen Assad. Der Bürgerkrieg in Syrien dauert schon neun Jahre. Seither wurden Hunderttausende Menschen getötet, mehr als zwölf Millionen vertrieben und riesige Gebiete zerstört.

(an/dpa)

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