epa/Vatican Media Handout

Argentiniens Präsident besucht Papst Franziskus

31.1.2020 17:15 Uhr

Viele Argentinier warten seit Jahren auf einen Besuch von Papst Franziskus in seiner alten Heimat - ist es jetzt bald soweit? Franziskus empfing zumindest den argentinischen Präsidenten Alberto Fernández zu einer Privataudienz im Vatikan.

Beide hätten unter anderem über Probleme wie Armut und die Finanz- und Wirtschaftskrise in Argentinien gesprochen, teilte der Vatikan nach dem rund 45 Minuten langen Treffen am Freitag mit. Von einer Reise nach Argentinien war nicht die Rede.

Franziskus hat noch nicht Argentinien besucht

Franziskus ist im März seit sieben Jahren im Amt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat er seine eigene Heimat seitdem noch nicht besucht. Möglicherweise will sich der ehemalige Erzbischof von Buenos Aires in dem politisch stark polarisierten Land weder von den Konservativen noch von den Linken vereinnahmen lassen. Dennoch hoffen viele Argentinier auf den Besuch "ihres" Papstes. Der Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz, Oscar Ojea, sagte, möglicherweise könne der Papst Ende 2020 oder 2021 nach Argentinien kommen.

Johannes Paul II. war neun Mal in seiner Heimat Polen, Benedikt XVI. war drei Mal in Deutschland.

(an/dpa)

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