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Arabische Ölstaaten sagen Unterstützung zu

21.4.2019 20:52 Uhr

Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien haben dem Sudan nach dem Sturz von Präsident Omar al-Baschir Hilfe in Höhe drei Milliarden Dollar (rund 2,7 Milliarden Euro) zugesagt. Beide Länder seien sich ihrer Pflicht gegenüber dem sudanischen Volk bewusst, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Sonntag.

500 Millionen Dollar sollten als Einlage für die Zentralbank zur Verfügung gestellt werden, um den Druck auf das sudanesische Pfund zu mindern, hieß es weiter. Der Rest umfasse Nahrung, Medizin und Ölprodukte. Ein Zeitrahmen für die Hilfe wurde nicht genannt.

Arabische Länder wollen Einfluss in Afrika ausbauen

Nach anhaltenden Massenprotesten hatte das Militär den seit rund drei Jahrzehnten regierenden Al-Baschir am 11. April abgesetzt und festgenommen. Saudi-Arabien und die VAE pflegten gute Beziehungen zu Sudans Langzeitherrscher. Beide Ländern bemühen sich seit längerem darum, ihren Einfluss in Afrika weiter auszudehnen.

(an/dpa)