imago images / Rene Traut

April bislang extrem trocken

16.4.2020 17:10 Uhr

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist in der ersten Aprilhälfte deutlich zu wenig Niederschläge gefallen. "Bisher kamen nur 1,5 Liter pro Quadratmeter zusammen", sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag. Das seien "nur drei Prozent des Üblichen". Im langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 hingegen fielen im April 58,2 Liter Niederschlag in Form von Regen oder Schnee pro Quadratmeter.

Noch sei es allerdings deutlich zu früh, über die Möglichkeit einer Dürre zu sprechen. Nach dem regenreichen Februar sei es gut um die Bodenfeuchte bestellt gewesen. Allerdings war schon der März in Deutschland durchschnittlich um zehn Prozent unter seinem Regen-Sollwert geblieben. Der April war bereits im ganzen vergangenen Jahrzehnt stets zu trocken gewesen.

Aktuell zeigt bereits der sogenannte Graslandfeuerindex an vielen Orten im Süden und Osten Deutschlands Stufe vier von fünf Gefahrenstufen an. Er steht für die witterungsbedingte Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

(gi/dpa)

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