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Antalyaspor düpiert Fenerbahce in Kadiköy

4.10.2019 22:28 Uhr, von Chris Ehrhardt

Im Interkontinental-Derby von Istanbul gegen Galatasaray gab es für Fenerbahce nur einen Punkt beim Remis. Darum wollte man gegen Antalyaspor drei Heimpunkte in Kadiyköy und damit wieder zum Tabellenführer Alanyaspor aufschließen. Am Ende gab es aber nur große Augen, denn Antalya entführte drei Punkte an die Ägäis bei den Kanarienvögeln am Bosporus. Im zweiten Abendspiel am Freitag in der türkischen Süper Lig wurde Aufsteiger Denizlispor bei Malatyaspor.html">Yeni Malatyaspor schwer entzaubert. Der Nordmazedonier Adis Jahovic schnürte dabei einen Viererpack.

Fenerbahce legte in Kadiköy schnell los wie die Feuerwehr. Man sah, das Team ist hochmotiviert und will unbedingt die drei Punkte am Bosporus behalten. Doch nicht weniger früh wurde augenscheinlich, dass man in der Abwehr nicht unbedingt sattelfest stand. Ein Rückfall in die schlimmen Zeiten der Vorsaison, als man hinten laufend wackelte? Ja, denn in der 6. Minute konnte Ufuk Akyol das Tor für Antalyaspor markieren, nachdem die komplette Hintermannschaft der Kanarienvögel den Schlaf der Gerechten schlief – 0:1. Es folgten wütende Attacken der Hausherren, doch es war so, als wollten sich alle Offensivspieler im Auslassen bester Chancen gegenseitig übertreffen. Vedat Muriqi, Ozan Tufan, Luiz Gustavo, Nabil Dirar – sie alle ließen Chancen der Extraklasse einfach so liegen. Aber aufregen konnte man sich erstklassig. Ozan Tufan marschierte auf der Außenbahn, wollte einen Ball vor dem Toraus noch in die Box zirkeln und schoss Diego Angelo an den Arm, der keinerlei unnatürliche Bewegung machte. Mit Emre Belözoglu voran redete man auf den Referee Yasar Kemal Ugurlu ein, der zwar kurz Rücksprache mit dem VAR nahm, aber berechtigterweise keinen Elfer pfiff. Wäre das gepfiffen worden, hätte man nur noch Menschen ohne Arme kicken lassen dürfen. So ging es mit dem knappen Vorsprung für die Gäste in die Pause.


In der zweiten Hälfte kniete sich Fenerbahce richtig ins Spiel. Am Ende standen für das Team aus Kadiköy rund 75 Prozent Ballbesitz, fast 700 Pässe und 25 Schüsse nebst einer Zweikampfquote von knapp 60 Prozent auf dem Zettel. Man rannte also an, was immer wieder Chancen für Antalyaspor eröffnete, die aber vom hervorragenden Altay Bayindir zunichte gemacht wurden. Doch dem stand auf der anderen Seite Ruud Boffin nicht nach und er schaffte es, den Kasten bis zum Abpfiff sauber zu halten. Rund 90 Minuten konnte Antalya den knappen Borsprung halten und hat sich so die drei Punkte in Kadiköy redlich verdient.

Veni Malatyaspor entzaubert Denizlispor

Im zweiten Abendspiel hatte es Malatyaspor mit einem der Überraschungsteams der jungen Saison zu tun – Yukatel Denizlispor. Der Aufsteiger präsentierte sich bisher überraschend stark. Doch damit war bei Malatyaspor Schluss. Bereits in der 28. Minute startete Malatya das fröhliche Torschießen, als der Nordmazedonier Adis Jahovic vom Punkt zur Führung einnetzte – 1:0. Nur sechs Minute später in der 34. Minute war es dann der Holländer Mitchell Donald, der erhöhte – 2:0. Damit glaubten zumindest die Heimfans, die Messe sei gelesen, denn mit dem Vorsprung ging es in die Pause.


In der 61. Minute erhöhte Adis Jahovic erneut vom Punkt auf 3:0 und es sah so aus, als würde das ein bitterer Abend für Denizlispor werden. Auch nach dem zeitnahen Treffer vom Kolumbianer Huge Rodallega 3:1 in der 65. Minute kam eher keine große Hoffnung auf, denn es war vier Minuten später in der 69. Minute erneut Adis Jahovic, der seine dritte Bude zum 4:1 machte. Und um den Deckel richtig rund zu ziehen, legte Jahovic in der dritten Minute der Nachspielzeit noch das vierte Tor nach und erzielte das 5:1. Willkommen in der Süper Lig, Denizlispor.

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