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Antalya-Urlaub und Geschäftsreisen auch nach 8. November quarantänefrei

19.10.2020 16:16 Uhr

Die Türkei wird auch nach dem 8. November erst einmal von der neuen Regelung zur Quarantäne in Bezug auf Risikogebiete verschont bleiben. Den Rückschluss lässt die neue Musterverordnung zur Quarantäne vom 14. Oktober zu. Und das bezieht sich nicht nur auf Urlaubsreisen nach Antalya, Aydin, Izmir und Mugla in die Türkei, sondern ebenso auf fünftägige Geschäftsreisen. Fraglich bleibt aber, da die Umsetzung Ländersache ist, ob sich auch alle Bundesländer an die dortigen Maßgaben halten werden.

In der neuen Musterverordnung zur Quarantäne, die am 14. Oktober abgefasst wurde und Hürriyet.de vorliegt, sind einige Voraussetzungen inkludiert, welche Einreisende aus Risikogebieten von der Pflicht zur Quarantäne befreien. Nutznießer dieser Empfehlung an die Bundesländer – und Vorbild für weitere Destinationen - könnte hierbei die Türkei werden. Ziel ist es, mit der Verordnung eine einheitliche Marschroute der Länder festzuzurren. Sie sagt aus, dass Personen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehren, für zehn Tage in Quarantäne müssen. Bekanntlich lässt sich die Quarantänedauer abkürzen, indem man ab dem fünften Tag der Selbstisolation einen negativen PCR-Test vorlegt.

Belek: Top-Destination für Golfer im Winter

Doch die Verordnung beinhaltet auch die besagten Ausnahmeregelungen. Dies betrifft zum Beispiel Menschen, die aus wichtigem Grund – zum Beispiel eine Geschäftsreise – bis zu fünf Tagen an einem Stück in ausgewiesenen Risikogebieten verweilen. Und hier positioniert sich der Bund via Auswärtiges Amt recht deutlich. Das Ganze kann unter Umständen auch mehrfach im Monat vorkommen. Wichtig ist: Die Verweildauer im Risikoland darf fünf Tage auf keinen Fall überschreiten. Das hieße, es ginge auch das Ziel Istanbul oder Ankara, wenn man dort unaufschiebbar beruflich zu tun hat.

Geschäftsreise in die Türkei möglich - Quelle: imago images / Imaginechina-Tuchong

Und es gibt weitere Ausnahmen, die dann auch Urlauber tangieren. Besteht zwischen Deutschland und dem Reiseland – hier die Türkei – eine Vereinbarung zu Hygienekonzepten, entfällt die Quarantäne weiter durch die Beibringung eines negativen PCR-Tests. Zudem darf es für diese Region keine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt geben. Das greift für die Türkei in den Provinzen Antalya, Aydin, Izmir und Mugla mit Bodrum. Das bedeutet: Solange das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Auswärtige Amt diese vier Provinzen als Haupturlaubsziele deutscher Urlauber in der Türkei nicht auf die Risikoliste setzen, bleibt die Vorgehensweise wie bisher. Negativer PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf und die Reiserückkehr aus der Türkei geht problem- und quarantänefrei vonstatten. Touristiker wie Bentour und CEO Deniz Ugur quittieren das mit großer Freude. Vor allen Dingen aus dem Grund, da Sportbegeisterte und hier vor allen Dingen passionierte Golfer die Region um Belek zu ihrem Winterquartier erkoren haben.

(ce)

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