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Antalya-Urlaub: “Piratenstadt” Iotape wartet darauf, entdeckt zu werden

25.6.2020 15:34 Uhr

Die „Piratenstadt“ Iotape liegt inmitten von Gazipasa und Alanya, und ist eine zweitausend Jahre alte Stadt. Dort lassen sich Ruinen aus der Römer- und byzantinischen Zeit finden, die nur darauf warten von Reisenden und Touristen entdeckt zu werden.

Die antike Stadt wurde nach Iotape benannt, der Frau des Königs Antiochos IV. Epiphanes, der zwischen 38 und 72 n. Chr. regierte. Ein hohes Kap, das sich in Richtung Meer erstreckt, ist die Akropolis von Iotape. Jedoch lassen die Mauern das Vorgebirge hier wie eine Burg aussehen.

Ein Ausblick auf die Pirateninsel (Bild: imago images/ imageborker)

Auch wirkt die Gegend dank der Bucht der Küste wie ein herrliches und paradiesisches Naturwunder.

Schatzsucher trieben ihr Unwesen

Nichtsdestotrotz trieben auch hier Schatzsucher ihr Unwesen. Es wird angenommen, dass damals in Iotape Piraten lebten, die andere Schiffe von der antiken Stadt aus auf dem Mittelmeer angriffen. In der Hoffnung, dort Schätze zu finden, wurde die Gegend schließlich durch Bauarbeiten und Sprengungen von Schatzsuchern teilweise zerstört. Vor allem das antike Stadtzentrum erlitt hierbei große Schäden. Auch trugen Besucher der Piratenstadt zur Umweltverschmutzung bei, da sie ihren Müll nach Besichtigungen unachtsam liegen ließen.

Ziel der Behörden ist es nun, die Piratenstadt zu fördern. Laut dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu habe die Touristenregion Alanya viel mehr zu bieten als nur die Burg von Alanya. Daher soll nun auch die Piratenstadt stärker in den Fokus genommen und gefördert werden. Allerdings werden dort derzeit keine Restaurierungen, sondern nur Reinigungsarbeiten unternommen.

(gi)

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