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Antalya-​Urlaub in Patara: Einer der schönsten Strände der Türkei

19.7.2020 13:05 Uhr

Zwölf Kilometer lang und an manchen Stellen einen halben Kilometer breit, flach abfallend, von Dünen und Wäldern gesäumt, feiner goldener Muschelsand, kristallklares Meer, antike Ruinen, Einsamkeit – der Strand von Patara ist ein Ort für Romantiker.

Patara Beach (Bild: imago images / Joana Kruse)

Mehrfach schon wurde der Strand von Patara zum schönsten Strand der Türkei bzw. des Mittelmeers gekürt. Auch international liegt er recht weit vorn. Trotz seiner Größe ist er so idyllisch, weil er unter Naturschutz steht. Es darf kein Hotel gebaut werden und auch die touristische Infrastruktur, die man von anderen Stränden kennt, findet man dort nicht. Mit Essen und Getränken sollte man sich für den Besuch also versorgen und auch den Sonnenschirm nicht vergessen, da dort keine Schatten spendenden Bäume wachsen. Manche Abschnitte sind nicht zugänglich, weil Meeresschildkröten zur Eiablage dorthin kommen. Zum Schutz dieser Tiere ist der Strand nachts vollständig gesperrt.

Verlassener Strand (Bild: imago images / imagebroker)

Geschichte

Der Küstenort Patara wurde von mehr als 2.000 Jahren gegründet. Einst war er einer der bedeutendsten Städte Lykiens, bekannt für Demokratie, aber auch für ein Leben im Einklang mit der Natur und für ein freundschaftliches Miteinander. Namhafte Philosophen und Denker lebten dort.

Ruinen in Patara (Bild: imago images/ Joana Kruse)

Einen Eindruck von der einstigen Stadt bekommt man auf dem Fußmarsch oder der Autofahrt vom Örtchen Gelemis zum Strand. Die Straße führt vorbei an den antiken Ruinen. Besonders sehenswert sind der sehr gut erhaltene Triumphbogen des Mettius Modestus sowie das mit der Natur verschmelzende Amphitheater. Darüber hinaus verbergen Sand und Buschwerk die Überreste einer Hafenanlage, einer Stadtmauer, eines römischen Bades und eines Leuchtturms. Weniger spektakulär sind die nördlichen Zugänge zum Strand.

Unterkunft, Verpflegung und Unternehmungen

In Gelemis gibt es kleine Hotels, die Zimmer zu recht günstigen Preisen anbieten. Von manchen hat man eine Aussicht auf den Strand. Wo keine Clubs und Hotelketten sind, darf man auch kein ausschweifendes Nachtleben erwarten. Die Abende verbringt man entspannt in Tavernen oder einer Bar, in der an manchen Abenden Livemusik gespielt wird.

Das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde... (Bild: imago images / Zuma Press)

Dünenreiten ist neben dem Baden und Schnorcheln eine der beliebtesten Unternehmungen. In Gelemis gibt es einen Veranstalter, der diese Ausflüge mit verschiedenen Pferderassen (Araber, Haflinger, Englisches Vollblut etc.) durchführt. Besonders romantisch ist ein solcher Ausflug zum Sonnenuntergang.

Darüber hinaus sind Kanutouren auf dem Xantos durch die malerische Flusslandschaft möglich. Die Tour führt durch den Nationalpark bis zur Flussmündung am Strand. Diese Unternehmung wird von einigen Hotels angeboten und durchgeführt.

Ein beliebtes Ausflugsziel in der Umgebung ist die Saklikent-Schlucht.

(jk)

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