DHA

Antalya: Suluada so leer wie nie

29.5.2020 17:56 Uhr

In Antalya wird die gerne als „türkische Malediven“ bezeichnete Insel Suluada wegen der Corona-Krise zum einsamen Eiland.

Der himmlische Strand von Suluada (Bild: dha)

Jedes Jahr besuchen normalerweise Millionen von in- und ausländischen Touristen die Provinz Antalya, die in der Türkei als „die Hauptstadt des Tourismus“ bezeichnet wird. Viele Strände und Buchten sind hier mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Doch aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie, erlebt die Region die trostlosesten und ruhigsten Tage ihrer Geschichte. Die stillen Folgen des Coronavirus lassen sich auch vor allem auf der beliebten Insel Suluada deutlich spüren.

Aufnahmen von Suluada vor der Zeit des Coronavirus (Bild: dha)

Suluada ist eines der beliebtesten Naturwunder von Antalya, die von ihrer Form her einem Delfin erinnert. Der weiße Sand am Strand sowie das klare türkisfarbene Wasser an der Küste werden von Bewunderern mit den Malediven verglichen. Obwohl dort keine Inselbewohner zu finden sind und sie nur mit Booten zu erreichen ist, wird sie jedes Jahr von etwa zweitausend Touristen besucht.

Normalerweise ist die Insel in dieser Saison bereits sehr voll und überfüllt, doch lässt sich dort derzeit kein Boot und kein Mensch blicken.

In den nächsten Tagen wird sich allerdings herausstellen, wie lange die Insel noch einsam sein wird, da bald neue Reglungen bezüglich des Coronavirus in der Türkei getroffen werden. Ab dem 1. Juni dürfen Strände und Nationalparks wieder öffnen. Spätestens dann ist es auch hier wieder vorbei mit der himmlischen Stille.

(gi)

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