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Antalya: Eine Million Touristen bis Mitte August

22.8.2020 12:42 Uhr

Der Vorsitzende der Tourismus-Gruppe Antalyas, Recep Yavuz, verkündete am Freitag, dass seit Anfang des Jahres über eine Million Pauschaltouristen nach Antalya gereist seien. Trotzdem mache der Tourismus das schwerste Jahr seiner Geschichte durch.

Yavuz erklärte, dass bis zum 20. August insgesamt 1.087.959 Pauschaltouristen ihren Urlaub in Antalya verbracht hätten. Dabei lag die Ukraine mit 299.967 Urlaubern vor Russland mit 281.398 und Deutschland mit 221.152 Reisenden. Es folgen:

  • Großbritannien: 85.850
  • Schweiz: 25.435
  • Polen: 21.908
  • Mittlerer Osten: 19.627
  • Rumänien: 17.897
  • Skandinavien: 15.790
  • Serbien: 11.387
  • Moldawien: 10.812

Das schwerste Jahr des Tourismus

Recep Yavuz sieht die Tourismusbranche in ihrem schwierigsten Jahr seit Anbeginn des Tourismus. Für viele Unternehmen gehe es um das Überleben und den Kampf an zwei Fronten: zum einen müsse man sich einer der schlimmsten Pandemien der Menschheit stellen, auf der anderen Seite um das wirtschaftliche Überleben kämpfen.

Antalya kämpft um Touristen

"Man versucht, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen und kein Risikogebiet mehr zu sein, um Hunderttausende Menschen wieder in Lohn und Brot stellen zu können. Man holt Zertifikate, lädt Branchenexperten aus dem Ausland ein und macht Präsentationen. Jeder versucht, etwas beizutragen. Antalya, das letztes Jahr mit 16 Millionen Besucher einen 30-jährigen Rekord gebrochen hat, musste schwere Verluste hinnehmen. Und während wir versuchen, unsere Wunden zu verarzten, hängt das Coronavirus wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen", so Yavuz zur Demirören Nachrichtenagentur.

Eine Million ein respektables Ergebnis

Yavuz betonte, dass die vier Monate, in denen der Tourismus stillstand, einen großes Loch in den Tourismus gerissen haben. In Anbetracht dessen seien eine Million Besucher zwar kein "Sieg" oder "Erfolg", aber auch nichts, was man kleinreden sollte. "Natürlich ist es, verglichen mit vorherigen Jahren, ein Absturz – allerdings gilt das für jede Tourismusdestination auf der Welt. Und es hätten auch acht Monate ohne Tourismus sein können".

(be/dha)

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