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Antalya: Die zauberhaften Strände von Phaselis

24.7.2020 18:47 Uhr

Phaselis, in der Nähe von Antalya, ist vielen bekannt für seine antiken Ruinen. Dort verbergen sich aber auch drei Strände, an denen man in die Vergangenheit eintauchen kann.

Ein echter Geheimtipp für Ruhesuchende.

Paradies für Hobby-Archäologen

Am Fuße des Taurusgebirges im Nationalpark Olympos liegt die ehemalige Hafenstadt Phaselis nur 53 Kilometer südwestlich von Antalya. Das sprichwörtliche Freilichtmuseum mit gut erhaltenen Ruinen befindet sich auf einer kleinen Halbinsel mit drei Naturhäfen, die sich hervorragend zum Baden, Sonnen und Entspannen eignen.

Ruhige Gegend mit schönem Ausblick (Bild: imago images/ ZUMA Press)

Doch auch die Geschichte des Landes kann man an diesem Ort hautnah erleben. Die einst wohlhabende und bedeutende Handelsstadt ist heute ein Paradies für Hobby-Archäologen. Zwar werden geführte Touren zu Land und auf dem Wasser angeboten, empfehlenswert ist jedoch der Besuch auf eigene Faust. So hat man genügend Zeit, die interessanten Details der antiken Ruinen zu erkunden. Im Anschluss muss man nicht mit dem Touristenrudel zurück, sondern kann den Tag an einem der idyllischen Strände ausklingen lassen.

Überall etwas zu sehen

Tempelfragmente (Bild: imago images/imagebroker)

Wohin man auch geht, überall ist man umgeben von antiker Architektur. Eine einstige Marktstraße ist gesäumt von duftenden Pinien und vielen noch gut erhaltenden Gebäuden: Das römische Theater, verschiedene Thermen und die Marktgebäude geben in grandioser Kulisse tolle Fotomotive ab. Es lohnt, Abstecher nach links und rechts zu unternehmen und bei weiteren Ruinen den Spuren vergangener Kulturen zu folgen. Dazu gehören alte Säulen mit Inschriften, die vom Leben in Phaselis berichten, Mosaike und Reliefs.

Historische Ruinen (Bild: imago images/ Danita Delimont)

Weniger bekannt sind die Ruinen auf den Klippen beim östlichen Hafen. Ein kurzer Weg führt zu einem ehemaligen Tempel im Wald. Noch etwas weiter oben liegt die Begräbnis- und Weihestätte des Ortes. Aus Stein gehauene Gräber und gut erhaltene Sarkophage sind dort zu finden.

Idyllische Naturstrände

Die ehemaligen Häfen der antiken Metropole sind heute ein Geheimtipp zum Entspannen und Abtauchen. Die drei Buchten werden von nur wenigen Sonnenanbetern besucht.

Ein Blick auf die Olympos-Berge (Bild: imago images/ blickwinkel)

Die Ausflugsbote und privaten Yachten ankern meist in der Westbucht, der größten und tiefsten Bucht in Phaselis. Besonders still sind die mittlere Bucht an der Spitze der Halbinsel, der ehemalige Kriegshafen, und die Bucht im Osten. Touristisch erschlossen sind diese Strände nicht; es gibt keine Imbissbuden, keine Sonnenliegen oder -schirme. Doch wachsen dort Bäume, die Schatten spenden.

Strandansicht in Phaselis (Bild: imago images / imagebroker)

Wer seinen archäologischen Spaziergang fortsetzen möchte, kann dies unter Wasser tun. Beim Schnorcheln lassen sich in jeder der drei Buchten versunkene Ruinen und verwitterte Amphoren am Meeresgrund bestaunen.

(jk)

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