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Anstrengungen für Lösung des Ukraine-Konflikts intensivieren

20.7.2019 12:21 Uhr

Der französische Präsident Emmanuel Macron und sein russischer Kollege Wladimir Putin wollen nach Kreml-Angaben ihre Anstrengungen für eine Lösung des Ukraine-Konflikts intensivieren. Die gemeinsame Arbeit etwa im sogenannten Normandie-Format mit Deutschland und der Ukraine solle aus Sicht der beiden Staatschefs aktiver laufen, teilte der Kreml am Donnerstag in Moskau nach einem Telefongespräch mit.

Bei dem Gespräch auf Initiative der Franzosen hat Macron demnach auch zugesagt, zu den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges nach Moskau zu kommen. Russland feiert den Sieg über den Hitlerfaschismus am 9. Mai 2020 mit einer großen Militärparade.

Sicherheit im Nahen Osten ist wichtig

Eingeladen sind auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Donald Trump. Macrons Zusage ist die erste eines westlichen Staatschefs bisher. Trump hatte auf dem G20-Gipfel Ende Juni in Japan seine Bereitschaft für eine mögliche Teilnahme signalisiert.

Bei dem Telefonat sei es auch um die Lage in Syrien und um den iranischen Atom-Konflikt gegangen. Beide Seiten hätten sich dafür ausgesprochen, dass das Atom-Abkommen auch nach dem einseitigen Ausstieg der USA erhalten bleiben müsse. Dies sei wichtig, um die Sicherheit im Nahen Osten zu garantieren und die Verbreitung atomarer Waffen zu verhindern.

(an/dpa)

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